Pressemitteilung: Bürger kritisieren „Hinterzimmer-Politik“

Landratskandidat Olaf Meinen verspricht Offenheit und Bürgernähe

Aurich/Norden. Gespräche mit Bürgern sind der Kern von Olaf Meinens Wahlkampf. In den vergangenen Wochen hat der unabhängige und parteilose Landratskandidat schon eine große Zahl von Menschen getroffen. Dabei haben sich die Gespräche meist um drei Themen gedreht:

Erstens: Viele Bürger fragen Meinen: „Was macht eigentlich ein Landrat?“ Sie wollen wissen, welche Bedeutung der Landkreis für ihr tägliches Lebens hat.

Und wenn Meinen ihnen dann erklärt, dass der Landkreis zum Beispiel ganz weitgehend für die weiterführenden Schulen zuständig ist, beim Krippen- und Hort-Angebot ein wichtiges Wort mitredet, das Trinkwasser zu schützen hat, sich um die Langzeitarbeitslosen kümmert oder unter dem Gesichtspunkt des Kindeswohls Familien stabilisiert, dann sind die meisten erstaunt. Meinen: „Wir müssen in den nächsten Jahren viel mehr tun, um die Bürger regelmäßig über die vielfältige und oft sehr schwierige Arbeit des Landkreises zu informieren. Nur wenn die Bürger wüssten, worum es gehe, könnten sie mitreden und gingen auch zur Wahl.“

Zweitens: In vielen Gesprächen bekommt Meinen den Eindruck, als gebe es im Landkreis eine nicht zu unterschätzende Unzufriedenheit. In den Gesprächen werde zum Beispiel über die schlechte Mobilfunkversorgung oder die Versorgung mit schnellem Internet gespottet. Für Olaf Meinen ist das eine Bestätigung seiner Kritik, dass man im Landkreis in den vergangenen Jahren viele Dinge einfach habe laufen lassen. Meinens Forderung: „Wir brauchen frischen Wind, mehr Einsatz, neue Ideen und viel mehr Offenheit.“

Drittens: Wie nicht anders zu erwarten, ist die Diskussion um die Zentralklinik ein beherrschendes Thema. Es werde, so fasst Meinen die Gespräche zusammen, sehr kontrovers und meinungsstark mit ihm diskutiert. „Doch wenn ich versuche, zusammen mit meinen Gesprächspartnern den Dingen auf den Grund zu gehen, dann kommt eine allgemeine Unsicherheit, oft auch Ratlosigkeit zutage.“ Immer wieder höre er Kommentare wie: „Die machen ja ohnehin was sie wollen!“ Meinen macht keinen Hehl daraus, dass er diese Unsicherheit kennt. „Grund dafür ist, dass Landkreis und Klinikleitung mit fast allen notwendigen Informationen hinter dem Berg halten und vieles in nichtöffentlichen Sitzungen entschieden werde.“ Der Landratskandidat sagte deshalb seinen Gesprächspartnern zu: „Ich werde alle Zahlen, Daten und Fakten veröffentlichen, soweit dies rechtlich zulässig ist.“