FDP Kreisverband Aurich/Norden unterstützt Olaf Meinen

Kreisparteitag in Norden entschied in offenem Verfahren.

Norden. Die Freien Demokraten im Landkreis Aurich haben sich eindeutig in einer offenen Abstimmung auf ihrem Kreisparteitag für die Unterstützung der Landratskandidatur von Olaf Meinen ausgesprochen. „Wir haben intensiv im Kreisvorstand darüber diskutiert, ob wir einen eigenen Kandidaten finden oder ob wir einen externen Bewerber unterstützen“, so der Kreisvorsitzende Menko Bakker. Der Kreisvorstand hat sich im Dezember dazu entschlossen, den ordentlichen Kreisparteitag darüber entscheiden zu lassen.

FDP Kreisverband Aurich/norden unterstützt Olaf Meinen
Foto v.L.: Menko Oldewurtel, Sarah Buss (FDP Kreisvorstand), Olaf Meinen

Besonderen Wert hat die FDP daraufgelegt, dass kein Bewerber bevorzugt wird: „Wir haben alle uns bekannten Bewerber vorab über den Termin informiert, die formelle Einladung wurde zwischen den Jahren innerhalb einer 14 Tagesfrist versandt. „Der Kreisvorstand hat sich explizit nicht vorab für einen Kandidaten ausgesprochen“, stellt Bakker heraus.

Die Einladung zum Kreisparteitag nahmen die Kandidaten Olaf Meinen und Bernd Iken persönlich wahr, wobei selbstverständlich alle drei Bewerber zur Wahl zugelassen waren. In einer jeweils 15-minütigen Vorstellungsrede stellten Iken und Meinen, unter jeweiligem Ausschluss des anderen Bewerbers, ihre Ideen für den Landkreis Aurich und die jeweilige Vorstellung der Leitung der Kreisverwaltung vor. Iken stellte seine Erfahrung in Sachen Finanzen und Controlling in den Vordergrund. Vor allem in Sachen Tragfähigkeit und Abbau von Schulden konnte Iken überzeugen. Ein Ansatz den Meinen in seiner Rede auch hervorhob; getreu dem Motto, ´Sparen, auch wenn es Wehtut‘. Des Weiteren wies Meinen auf die Transparenz seiner – betont unabhängigen, nicht unparteiische – Politik der letzten Jahre als Bürgermeister in der Gemeinde Großefehn hin. Sein Fokus liege darauf, wirklich alle „mitzunehmen“.

Für die absolute Mehrheit der Mitglieder der FDP Aurich/Norden war am Ende ausschlaggebend, dass mit Meinen ein Kandidat zur Wahl steht, der seit mehreren Jahren erfolgreich die Gemeinde Großefehn führt, ohne dabei auf politische Mehrheiten zurückgreifen zu können. Meinen führt eine echte und transparente Demokratie. In der schriftlichen und geheimen Abstimmung erhielt Olaf Meinen mit 62,5% bereits im ersten Wahlgang die absolute Mehrheit, Bernd Iken 25% und Harm-Uwe Weber 0 % der Stimmen. „Das Ergebnis zeigt uns, dass beide Kandidaten für das Amt geeignet sind. Olaf Meinen konnte aber insgesamt überzeugen und ist damit der bessere Kandidat“, zieht Bakker sein Fazit des Abends.